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Die Nürnberger Nordstadt

Die Nürnberger Nordstadt

Citynahes Wohnen mit Wohlfühlgarantie

Ob in St. Johannis, Thon oder Schnepfenreuth, ob in Klein- oder Großreuth h.d.V., in Wetzendorf, Almoshof oder Kraftshof, die Nürnberger Nordstadt ist ein sehr beliebter Standort für gutes Wohnen. Das wird auch von den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadtteile immer wieder bestätigt.

Das Amt für Stadtforschung und Statistik hat im August 2017 einen Monatsbericht veröffentlicht, der die Auswertung einer Haushaltserhebung über die Bewertung von Wohnung und Wohngegend in Nürnberg enthält.

Die Wohnverhältnisse der Nürnberger Bevölkerung und die Gestaltung des Wohnumfeldes sind nämlich zentrale Bereiche städtischer Planungen. Angesichts des seit Jahren anhaltenden Bevölkerungswachstums stellt die Versorgung aller Haushalte mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum eine Herausforderung dar. Bei der Nutzung vieler Flächen im Stadtgebiet besteht die Aufgabe, für die unterschiedlichen Interessen der Bereiche Wohnen, Wirtschaft, Verkehr, Freizeit und Umwelt einen gerechten Ausgleich zu finden.

Durch die Bewertung ihrer Wohnsituation tragen die Bürgerinnen und Bürger einen wesentlichen Teil zur Findung dieses Ausgleichs bei. Fragen zur Wohnung, zur Wohngegend, zur Bindung an das eigene Wohnviertel und Umzugsabsichten stehen im Vordergrund.

Unter allen Aspekten der Wohnung und der Wohngegend wird in Nürnberg das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln mit Abstand am besten bewertet, gefolgt von den Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Gesamtbewertung der Wohnsituation fällt bei zwei Dritteln der Befragten gut aus – so der Bericht des Amtes für Stadtforschung und Statistik.

Es gibt aber in den einzelnen Stadtteilen bei der Bewertung der Wohnsituation doch einige nicht zu vernachlässigende Unterschiede. Traditionell wird in Nürnberg zwischen Südstadt und Nordstadt unterschieden. Dabei weisen die Stadtteile südlich der Bahnlinie ganz andere Strukturen auf als die in der nördlichen Stadthälfte. Die Einschätzung der Bürgerschaft, was ihre eigene Wohnsituation angeht, ist deshalb auch völlig unterschiedlich. Die Nordstadt schneidet im Vergleich wesentlich besser ab.

Bild: © fotolia.com / vicchan80

Aber auch im nördlichen Stadtgebiet gibt es nochmals Unterschiede, was die Wohnqualität und das Wohnumfeld betrifft. Man muss hier nochmals differenzieren zwischen der eigentlichen Nordstadt, also den Gürtel um die Altstadt mit Kern vor allem in Maxfeld und Schoppershof, der nordwestlichen Außenstadt mit den Stadtteilen u.a. Schniegling, Thon, Wetzendorf und Schnepfenreuth und der nordöstlichen Außenstadt mit u. a. Herrnhütte, Marienberg und Ziegelstein.

Im Fokus dieses Artikels steht die nordwestliche Außenstadt, die bei der Bewertung der Wohnsituation im Vergleich zur Gesamtstadt, zur Nordstadt und nordöstlichen Außenstadt besonders gut abschneidet. So rangiert das Gebiet unter den 17 Umfragegebieten auf einem hervorragenden dritten Platz knapp hinter Kornburg/Katzwang und der östlichen Außenstadt mit Erlenstegen und Mögeldorf/Laufamholz. Allerdings ist es zweifelhaft, ob man die nordwestliche Außenstadt mit den ländlichen Gebieten von Kornburg und Katzwang überhaupt vergleichen kann.

80 Prozent der Befragten beurteilen ihre allgemeine Wohnsituation als gut, im Vergleich zur Gesamtstadt, wo nur durchschnittlich 67 Prozent der Befragten diese Situation als gut beurteilen. 80 Prozent sind mit der Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel sehr zufrieden (gesamt: 76 Prozent), 79 Prozent mit den Einkaufsmöglichkeiten (gesamt: 70 Prozent), 73 Prozent mit den Parks und Grünanlagen (gesamt: 59 Prozent), und mit 53 Prozent mehr als die Hälfte mit dem sozialen Umfeld und der Nachbarschaft (gesamt: 49 Prozent). Diese überdurchschnittlichen Werte zeichnen dieses Gebiet aus und machen es lebenswert.

Allein die Kosten einer Wohnung oder eines Hauses sind bei der Befragung die Ausreißer und werden allgemein in Nürnberg nicht als besonders gut beurteilt. In der nordwestlichen Außenstadt finden nur 41 Prozent die Kosten angemessen. Dieses Bild spiegelt die Situation am Grundstücksmarkt und der Mietpreise wider. Das Ergebnis ist deshalb insoweit nicht verwunderlich.

Eine herausragende Rolle spielt für das Gebiet der nordwestlichen Außenstadt die Beurteilung der Wohnbindung. Auch das ist für die Bewertung der Lebens- und Wohnqualität von großer Bedeutung. Besonders hoch ist der Anteil der Deutschen, die in diesem Distrikt bereits länger als zehn Jahre leben, nämlich über 50 Prozent im Vergleich zur Gesamtstadt, wo nur 45 Prozent erreicht werden. Auch dieser Wert drückt die große Zufriedenheit mit dem Wohngebiet aus.

Als Fazit kann man also festhalten, dass die nordwestliche Außenstadt ein sehr gutes Wohnviertel in Nürnberg darstellt. Es ist deshalb konsequent, dass die Nachfrage nach geeignetem Wohnraum dort besonders hoch ist. Sehr viele Familien- und Einzelhaushalte drängen in das Gebiet südlich des Knoblauchslandes. Dieser Nachfrage kann aktuell nicht durch entsprechende Angebote zufriedenstellend nachgekommen werden. Aber es zeichnet sich ein erfreulicher Lichtstreif am Horizont ab.

Die Stadt Nürnberg wird auf der Grundlage des gültigen Flächennutzungsplanes weitere Wohngebiete in der nordwestlichen Außenstadt entwickeln und ist bereits auf dem besten Weg dazu. Die Bebauungsplanung wird voraussichtlich noch etwas dauern und mit einer Realisierung kann vielleicht in den Jahren 2020/2021 begonnen werden. Es bleibt spannend.

So wird neuer Wohnraum an der „Neuen Mitte Thon“, an der „Bielefelder/Jülicher Straße“, der „Alten Parler Straße“ und „Nördlich der Schleswiger Straße“ entstehen. Gebiete, die also citynah liegen und sich als äußerst attraktiv erweisen werden.

In der Neuen Mitte Thon ist in den nächsten Jahren in erster Linie Geschosswohnungsbau vorgesehen. Der Vorteil ist die sehr stadtnahe Lage, von der aus man in angemessener Zeit sogar zum Hauptmarkt zu Fuß gehen kann. An der Bielefelder/Jülicher Straße wird voraussichtlich eine Mischung aus Geschoss- und Einfamilienhausbau in Form von Reihenhäusern und Doppelhaushälften entstehen, verbunden mit einem großzügigen Grüngürtel, der sich von West nach Ost durch das vorgesehene Baugebiet zieht. Während an der Alten Parler Straße wieder der Geschosswohnungsbau dominieren wird, der aber durch die Angrenzung an den Wetzendorfer Park viel Grün für Freizeit und Erholung erfährt, wird nördlich der Schleswiger Straße eine Mischung vermutlich aus mehr Einfamilienhausbau mit Reihenhauscharakter und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungen die Herzen höher schlagen lassen. Und weil das Wohngebiet direkt an Äcker und Wiesen anschließt, hat man einen freien Blick auf das westliche und nordwestliche Knoblauchsland bis zur Zirndorfer Veste.

Die Nähe der sich in Vorbereitung befindenden Wohngebiete zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, gleichgültig ob U-Bahn, Straßenbahn oder Bus, die kurzen Wege zu guten Einkaufsmöglichkeiten, die Schaffung von Infrastruktureinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten und das Vorhandensein bzw. die Schaffung von Grün- und Erholungsflächen, wie dem bereits erwähnten Wetzendorfer Park oder dem großzügigen Grünzug an der Bielefelder Straße, all das sind Qualitätsmerkmale von hochwertigen Wohngebieten. Und wenn man noch die Nähe der einmaligen Kulturlandschaft des Knoblauchslandes mit einbezieht, muss man sich schon die Frage stellen: Herz, was willst du mehr?

In allen zukünftig geplanten Wohngebieten wird die Schultheiß Projektentwicklung AG präsent sein und für fast alle Interessenten Angebote vorhalten. Dabei wird sicherlich für jeden etwas nach seinen Erwartungen zu finden und maßgeschneiderte Lösungen – wie immer – möglich sein. 

Neubaugebiete in Laufamholz (Bild: © fotolia.com / pusteflower9024)

(Titelbild: © fotolia.com / Alina)

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