Möchten Sie das Magazin kostenlos per Post oder unseren Newsletter erhalten?
Fließende Grenzen

Fließende Grenzen

Wie Innen und Außen perfekt harmonieren

In der modernen Architektur geht es nicht mehr nur darum, Häuser am vorgesehem Ort zu platzieren, sondern diese in die Natur und ihre Strukturen zu integrieren. Ebenso lösen sich die starren Grenzen zwischen Innenund Außenbereich zugunsten einer ästhetischen Symbiose auf. Wo sich der moderne Mensch also tagtäglich ein Stück weit mehr von der Natur entfernt, steuert die moderne Architektur mit ihrem Denkansatz dieser Entwicklung entgegen. Und das ist auch gut so, denn was gibt es Schöneres als ein Zusammenspiel aus Wohnraum und Natur, das ein ganz neues Raum- und Wohngefühl entstehen lässt?

(Bild: fotolia.com/coralimages)

Ganz allgemein haben Naturmaterialien in Form von Holz und Stein in den letzten Jahren ein Revival erlebt, doch jetzt geht es um mehr: die perfekte Verbindung zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Zivilisation und wilder Landschaft. Dabei können sowohl Elemente aus der Natur nach drinnen geholt als auch der Wohnraum nach außen erweitert werden: der Garten wird zum Wohnzimmer und der Innenbereich erinnert an Freiheit. Doch welche Möglichkeiten gibt es konkret, die Grenzen harmonisch fließen zu lassen?

(Bild: fotolia.com/ XtravaganT)

Panoramafenster und Fensterfronten

Flächendeckende Panoramafenster sind wohl das Paradebeispiel für eine Verschmelzung von Außen- und Innenbereich. Der umfassende Blick nach draußen ermöglicht es, alle Naturschauspiele hautnah zu erleben. Zudem sorgen die Fenster für maximale Helligkeit, eine äußerst offene Raumatmosphäre und können flexibel an jeder Front – also auch in Schrägen oder Ecken – integriert werden. Die Weiterentwicklung der klassischen Panoramafenster bildet eine Glasfalt- oder Glasschiebewand, die vollständig geöffnet werden kann.

(Bild: fotolia.com/Photographee.eu)

Gleichartige Bodenbeläge

Eine ebenso klassische Möglichkeit, Außen und Innen zu verbinden, sind gleichartige oder identische Bodenbeläge. Auf diese Weise fließen die Räume ineinander über – die optische und haptische Trennung entfällt komplett und die Terrasse bzw. der Balkon wird zur luftigen Erweiterung des Wohn-Ess-Bereichs. Hierbei bieten sich vor allem Naturstein, Fliesen und Holz an, da diese Materialien sowohl im Wohnraum überzeugen als auch in wetterbeständiger Version erhältlich sind.

(Bild: fotolia.com/feferoni)

Außenbeleuchtung

Ein ästhetisch gestalteter Außenbereich ist für offene Wohnkonzepte essenziell. Das gelingt, neben einer gut durchdachten Architektur, mit einem Beleuchtungskonzept, das die Schönheit des Gartenbereichs auch im Dunkeln sichtbar macht. Dabei können einzelne Schwerpunkte wie Pflanzen, Möbel oder Skulpturen dezent beleuchtet oder aber große Flächen in ein Meer aus Farben getaucht werden – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Mittels modernster Technologien kann die Beleuchtung sogar via Smartphone gesteuert werden.

(Bild: fotolia.com/Photographee.eu)

Naturwände

Wem der Blick nach draußen alleine nicht reicht, der kann sich die Natur ganz einfach nach drinnen holen: mit lebenden Pflanzenwänden. Über unterschiedliche Blattgrößen und -formen sowie ein Farbspektrum, das von Grau und Blau über Gelb und Grün bis hin zu Tiefrot reicht, können die Strukturen der Wandbegrünung ganz individuell geplant werden. Doch natürlich ist eine lebende Pflanzenwand nicht nur schön anzusehen, sie bringt auch einen großen Vorteil für das Raumklima, indem frischer Sauerstoff direkt im Raum produziert und Schadstoffe aus der Luft gefiltert werden.

Zurück